5 Dinge die du dieses Jahr loslassen darfst

Loslassen lernen // Stefanie Adam, www.feineseele.de

Loslassen lernen heißt Platz schaffen für die wichtigen Dinge des Lebens. Ich habe fünf Inspirationen zum Loslassen für dich zusammengestellt.

Manchmal merken wir gar nicht, wie unsere unbewussten Muster uns ausbremsen. Oder dass wir gerade mal wieder auf Autopilot durch den Tag laufen, ohne uns dessen bewusst zu sein. Das Resultat: Häufig bleibt die Freude aus, denn unser Blickwinkel ist unbewusst auf Negatives gerichtet. Um das zu verändern hilft es, sich dessen erstmal bewusst zu werden und die Entscheidung zu treffen, Dinge gehen zu lassen.

Erst wenn ich all das loslasse
was mir nicht mehr dient,
schaffe ich Platz um der zu werden,
der ich sein möchte.

Loslassen lernen

Lenke deinen Blick ab heute auf all das was du bereits hast – ich bin mir sicher, das ist eine ganze Menge. Solltest du jetzt sagen: „Ich hab doch nichts“ werde ich das nicht gelten lassen, denn es kommt nur auf deinen Blickwinkel an und ich bin mir sicher, auch du bist innerlich reich beschenkt. Lasse im Umkehrschluss also all die Dinge los, die dich nicht länger dabei unterstützen, Freude zu empfinden und deine Größe zu leben. Denn so schaffst du in deinem Kopf Platz für Neues. Du kannst diesen entstandenen Platz dann mit Dingen oder Erfahrungen füllen, die dir gut tun.

5 Dinge die du loslassen kannst:

/ Den Gedanken du seist nicht gut genug

Kennst du diese kleine Stimme in deinem Kopf, die dir erzählt, du seist nicht gut genug? Hörst du auf diese Stimme, dein Ego, wird es dafür sorgen, dass du an dir – oder dem was du tust – zweifelst. Dieser Gedanke begrenzt dich und deine Vorstellung darüber, was du alles sein kannst. Er limitiert dich. Doch das muss nicht sein: Verändere diesen Gedanken so, dass er dich nicht länger klein hält, sondern dich stattdessen motiviert. So könnte dieser Gedanke „nicht gut genug zu sein“ ab heute zum Beispiel lauten: „Ich schaffe alles was ich mir vornehme und bin genau so wie ich bin richtig und einzigartig„. Sag dir jetzt nochmal den negativen Satz auf und beobachte dich dabei. Verändert sich dein Gefühl? Du wirst feststellen, dass du dich besser fühlst, wenn du dir den positiven Satz sagst…

/ Materielle Dinge die nichts in dir auslösen

Schau dich mal um: Brauchst du wirklich so viele Dinge in deinen Schränken, die darauf warten, benutzt zu werden? Wenn ich zum Beispiel eine neue Sache kaufe, lautet meine persönliche Regel zum Loslassen: Benutze ich sie mindestens zweimal im Monat? Denn Staubfänger brauche ich nicht mehr.

Ein zweiter Indikator ist dein Gefühl: Löst es ein schönes Gefühl in dir aus, wenn du dieses Teil anschaust, erinnert es dich an eine schöne Situation oder ist es vielleicht ein Lieblingsteil? Ich möchte mich mit Dingen umgeben, mit denen ich mich wohlfühle und die zu mir passen und oder mein jeweiliges Bedürfnis unterstützen. Denn ich möchte, dass mein Zuhause ein Kraftort ist – Hotelzimmeratmosphäre oder Dinge die mir nichts bedeuten, tragen nicht dazu bei. Um dich von Ballast zu befreien, nimm deine Räume genau unter die Lupe und trenne dich von Dingen, die dich kalt lassen oder dir nichts bedeuten: „Welcher Typ bist du und wie kann dein Zuhause dir Kraft spenden„.

/ Negative Urteile über deinen Körper

Dein Körper ist das wertvollste, das du besitzt. In ihm laufen unglaublich viele verschiedene Stoffwechselprozesse gleichzeitig ab. Für mich ist alleine das schon ein großes Wunder: Dazu schlägt dein Herz ununterbrochen und deine Organe arbeiten rund um die Uhr. Ist es dann wichtig, ob du ein paar Kilos zuviel oder zuwenig auf den Rippen hast? Vergleiche dich nicht mit anderen Menschen, sei stattdessen dankbar, dass du deinen Körper hast und dass er dich selbst dann über einen langen Zeitraum nicht im Stich lässt, wenn du nicht gut mit ihm umgehst, oder Raubbau betreibst.

/ Angst vor der Zukunft

Hast du manchmal Angst vor der Zukunft? Und hat diese Angst jemals dazu beigetragen, dass deine Zukunft besser geworden ist? Nein? Dann versuche es doch mal mit dem Gegenteil und stelle dir stattdessen eine Zukunft vor, die großartig und ohne Angst ist. Eine Zukunft, die dich glücklich macht. Visualisiere sie, noch bevor sie eingetreten ist: So kannst du dein Unterbewusstsein auf deine Wünsche programmieren. Die Visualisierung ist eines meiner kraftvollsten Tools geworden. Angst erzeugt dagegen Stress und lenkt deinen Blick weg vom jetzigen Moment. Doch gerade das Hier und Jetzt ist der einzige Ort, an dem die Angst keinen Platz hat, sondern Frieden herrscht.

/ Groll auf vergangenes

Die Vergangenheit ist vergangen, du kannst sie nicht mehr rückgängig machen. Vielleicht bist du jedoch früher von deinen Eltern enttäuscht worden oder hast zu wenig Aufmerksamkeit bekommen: Diese Enttäuschung kann dich dann bis heute ausbremsen. So war es zumindest bei mir: Ich hatte das Gefühl, ein unsichtbares Gummiband hält mich immer wieder zurück, solange ich Groll empfinde. Mein Leben hat sich in dem Moment entscheidend verändert, als ich mit meiner Vergangenheit Frieden geschlossen habe und zum Beispiel meinem Vater vergeben habe. Es war ein sehr schwieriger Prozess für mich, aber es hat sich so gelohnt: Das Gummiband ist weg und ich fühle mich 20 Kilo leichter. Erinnere dich: Der Blick in die Vergangenheit hält dich ebenfalls davon ab, präsent zu sein.

Minimalismus für den Kopf

Loslassen kann man lernen: Richte deinen Blick dafür nach Innen auf dein Gefühl. Akzeptiere alles was da ist und liebe auch deine Schwächen. Denn Loslassen ist Akzeptanz. Schule deine Wahrnehmung und verschwende nicht länger deine Energie damit, Widerstand zu hegen. Und sei nicht enttäuscht, wenn es nicht auf Anhieb klappt, nehme auch das liebevoll an.

Erfahre hier, was Minimalismus mit Mut zu tun hat und meine Anleitung für mehr Zufriedenheit oder warum die Stille dein Schlüssel zu dir ist. Weitere Inspirationen: Minimalistisch leben: 25 Tipps und Ideen für mehr Klarheit und Minimalismus im Kopf: 5 Impulse für mehr Leichtigkeit oder Minimalismus für Einsteiger: innere Räume schaffen.

 

Natürlich ist diese Liste nicht vollständig, sollte dir noch das Ein oder Andere einfallen: immer her damit in den Kommentaren. Was willst du loslassen?

Foto: Billy Lam

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Loslassen lernen // Stefanie Adam, www.feineseele.de

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