Langsam wird’s – dein Schlüssel zum Glück

Langsamer werden

In der Ruhe liegt die Kraft und in der Langsamkeit der Schlüssel für unser Glück. Denn nur wenn wir unser Tempo drosseln, übernehmen wir wieder das Steuer unseres Leben und werden achtsamer für unsere Gedanken.

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Die Stille ist für mich wie ein inneres Nachhausekommen: Mein innerer Kraftplatz, den ich immer dabei habe. Ist das Chaos im außen noch so groß oder meine Gedanken im Kopf noch so wirr – die Langsamkeit ist mein Schlüssel zur Stille und damit zu mehr Gelassenheit.

Häufig erlauben wir uns nicht, still zu werden. Ein kurzer Moment der Stille zwischen zwei Terminen, ja okay. Doch je länger sie anhält, desto nervöser werden wir. Die Gründe dafür sind vielfältig:

Angst
Nichts macht uns so viel Angst wie unser eigener innerer Keller. Da wir nicht einschätzen können, welche Gedanken und Emotionen sich in den vielen staubigen Kisten ganz hinten verbergen, vermeiden wir den Blick hinein und halten die Kellertür fest verschlossen.

Zeit
Unsere To-Do-Listen sind voll, der Alltag stressig: Wie sollen wir da noch Zeit für die Stille finden? Langsamkeit und Stille haben oft keine hohe Priorität in unserem Leben. Daher nehmen wir sie nicht so wichtig.

Status Quo der Langsamkeit

Um herauszufinden, wie dein aktueller Status Quo der Langsamkeit aussieht, brauchst du dir nur dein Zuhause anzuschauen. Denn deine Räume spiegeln dir deine Fähigkeit zum Entschleunigen wider: Je unaufgeräumter sie sind und je chaotischer die Oberflächen von Regalen, Sideboards und Tischen aussehen, desto weniger Priorität gibst du der Langsamkeit in deinem Leben.

Von außen nach innen

Auch ich ruhe nicht immer in mir selbst und rutsche hier und da ins Gedankenchaos ab. Auch das spiegelt sich übrigens sofort in meinen – sonst sehr aufgeräumten – Räumen wider. Die Stille hilft mir jedoch immer wieder dabei, Klarheit in mir zu schaffen und Antworten auf viele wichtige Fragen des Lebens zu finden. Denn sie schult die Verbindung zu meiner Intuition – dieser leisen, feinen Stimme meines Herzens und hilft dabei, meine Aufmerksamkeit von außen nach innen zu verlagern.

Langsamkeit ermöglicht es dir ebenfalls, auf deine Gefühle und Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen – und diese überhaupt erst einmal wahrzunehmen. Diese neue Empathie für dich, schafft auch mehr Nähe zu anderen. Denn nur das, was wir bei uns selbst spüren, können wir auch bei anderen wahrnehmen. Durch Langsamkeit gestalten wir unser Leben von innen heraus, indem wir es bewusst fühlen und erleben. Das hilft uns auch dabei, all unsere Masken mit der Zeit abzulegen und macht uns frei.

Langsam wird’s

Ich glaube: Alles was uns im Leben passiert, haben wir selbst kreiert – und zwar durch unsere Gedanken. Denn diese führen zu bestimmten Entscheidungen, die wir für uns treffen und lassen uns so bestimmte Erfahrungen im Leben machen. Durch diese Erfahrungen entstehen gute oder schlechte Gefühle in unserem Körper – die dann über unsere Handlungen entscheiden. Es macht also einen großen Unterschied, ob ich in meiner Mitte bin oder gestresst durchs Leben laufe. Denn mein innerer Zustand entscheidet darüber, ob ich in Alltagssituationen eher Benzin oder Wasser auf die Wunden des Lebens kippe.

Durch Langsamkeit entwickeln wir also mehr Achtsamkeit für unsere Gedanken und können so unsere innere Fragestellung verändern. Aus einem: „Warum passiert mir das immer?“ wird dann ein: „Was kann ich daraus lernen?“. Ich trete aus einem Opferdasein heraus und in die volle Verantwortung hinein und wechsle vom passiven Beifahrersitz auf den aktiven Fahrersitz. Und eins ist sicher: So macht das Leben viel mehr Spaß.

Dein Weg zur Langsamkeit

Ich werde regelmäßig langsam. Vielleicht helfen diese Schritte auch dir dabei, deinen Blick wieder auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu richten, dein Tempo zu drosseln um so deine gelebten Erfahrungen zu intensivieren:

/ Reize minimieren

Wir sind umgeben von unendlich vielen Dingen, die uns jedoch auch alle herrlich von uns selbst ablenken. Je weniger wir besitzen, desto leichter fällt es uns, das Tempo zu drosseln und zur Ruhe zu kommen. Denn wir müssen uns nicht mehr um so viele Dinge kümmern, die alle unsere Aufmerksamkeit benötigen.

/ Beobachten statt Denken

Häufig haben wir den Impuls, auf alles im außen zu reagieren oder Situationen sofort zu analysieren. Widerstehen wir diesem Impuls, können wir die Position wechseln und zum Beobachter werden. Das hilft uns dabei, die Bewertung einstellen und Neutralität und Akzeptanz zu üben.

/ Digitale Achtsamkeit

Das Handy ist der Achtsamkeitskiller Nr.1. Je unbewusster wir es nutzen, desto mehr Chaos stiftet es in unserem Kopf. Daher hilft uns, ganz bewusst zu entscheiden, wieviel Raum und Zeit wir dem Telefon widmen möchten, um so nicht immer wieder von unseren Gedanken und Gefühlen abgelenkt zu werden.

/ Gefühle und Emotionen zulassen

Oft haben wir Angst vor unseren Gefühlen. Glück entsteht, wenn wir sowohl positive, als auch negative Gefühle gleichermaßen bewerten und all unsere wunderbaren Facetten widerstandslos anerkennen.

/ Die Angst einladen

Mit der Stille kommen die Gedanken. Und damit häufig auch die Angst davor, nicht gut genug zu sein, wenn ich nicht mehr so viel schaffe wie früher. Oder meine Verletzlichkeit nach außen trage. Stelle dich deiner Angst und habe keine Angst vor ihr. Nehme sie stattdessen an die Hand und lerne von ihr.

 

Langsamer werden: Eine Übung für Zuhause

Mit Langsamkeit kommen Präsenz, Intensität, Leichtigkeit und Freude in unser Leben zurück. Denn wir leben von Moment zu Moment und erlauben jedem Einzelnen, sich intensiv zu entfalten. Um das zu üben, habe ich noch eine Langsamkeits-Übung für dich:

  • Halte inne, egal wo du gerade bist.
  • Stelle dir vor, deine Augen wären eine Kamera.
  • Schwenke deinen Kopf im Schneckentempo von links nach rechts.
  • Lasse deinen Blick langsam über jeden einzelnen Gegenstand schweifen. 
  • Beobachte jedes Detail an jedem Gegenstand mit all deinen Sinnen. 
  • Wiederhole das so oft du willst.

Gerade in schlechten Zeiten hat mir diese Übung sehr geholfen, um mich aus meinem negativen Gedankenkarussell selber wieder ins Hier und Jetzt zu katapultieren. Probiere es mal aus …

 

Erfahre hier, was Minimalismus mit Mut zu tun hat oder warum die Stille dein Schlüssel zu dir ist und welches meine 5 Schritte zu mehr Achtsamkeit sind. Finde außerdem 25 Tipps und Ideen für mehr Klarheit, 5 Impulse für mehr Leichtigkeit oder warum Achtsamkeit die beste Investition deines Lebens ist. Vielleicht hast du auch Lust, meinen Persönlichkeitstest: „Welcher Typ bist du – und wie kann dein Zuhause dir Kraft spenden?“ zu machen.

Also, was hilft dir, um langsamer durchs Leben zu gehen?

 Foto: Namroud Gorguis

 

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